Ihre Daten und wie wir damit umgehen

Wenn Sie sich bei uns für ein Seminar anmelden, dann tun Sie das gewöhnlich mit einem Vordruck, auf dem Sie uns Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und ggf. Ihre eMail-Adresse mitteilen. Dieses Anmelde-Formular wird nicht weitergegeben und dient lediglich der Organisation des Seminars. Nach Erledigung aller Formalitäten im Zusammenhang mit dem betreffenden Seminar wird Ihr Anmelde-Formular so vernichtet, daß es von niemandem gelesen werden kann. 

Ist das von Ihnen besuchte Seminar keine Fortbildung, sondern eine „Qualifizierung für Tagespflegepersonen“, so verlangt der Bundesverband für Kindertagespflege für die Erteilung des Zertifikats eine Kopie Ihres Personalausweises sowie Ihrer Zeugnisse der Schulausbildung und ggf. Ihrer Berufsausbildung. Diese Unterlagen werden von uns an den Bundesverband nach Berlin geschickt. 

Wenn Sie nach Abschluß eines Seminars eine Prüfung ablegen, dann wird diese Prüfung protokolliert. Das Protokoll wird in einem einzigen Computer in einem durch Kennwort geschützten Ordner abgelegt. Außerdem erhält der Bundesverband ein Exemplar in Papierform zugesandt. Dasselbe gilt für ein Formular, mit dem beim BV das Zertifikat beantragt wird und in dem Ihr Name, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und Daten zur Kursteilnahme und zur Prüfung erfaßt werden. 

Wenn Sie eine schriftliche Prüfungsleistung anfertigen, dann ist das gewöhnlich eine Mappe, in der Sie Ihre Arbeit und Ihre pädagogische Konzeption darstellen. Diese Mappe dient in den meisten Fällen unter anderem den beteiligten Jugendämtern und Familien-Service-Büros dazu, Ihr Angebot interessierten Eltern vorzustellen. Ein Exemplar dieser Mappe liegt auch bei uns. Allerdings werden diese Mappen von Zeit zu Zeit aus Platzgründen vernichtet. 

Die von Ihnen eingereichten Unterlagen lagern in einem abschließbaren Schrank in einem Raum, der von Unbefugten nicht betreten wird. Die Vernichtung von nicht weiter benötigten Unterlagen wird von uns protokolliert.

Einige Informationen werden bei uns für längere Zeit aufbewahrt. Dazu gehören Ihr Name, Ihre Adresse, Ihre eMail-Adresse und ggf. Angaben dazu, wann Sie bei uns welche Seminare besucht haben, an wie vielen Unterrichtsstunden Sie teilgenommen haben und ob Sie die Prüfung bestanden haben. Alle diese Informationen lagern in einem durch Kennwort geschützten Ordner. Sollte also der Computer gestohlen werden, kann niemand Zugang zu Ihren Daten erlangen. Nur in Ausnahmefällen können diese Informationen an Dritte weitergegeben werden, und zwar erstens wenn das betreffende Jugendamt bzw. Familien-Service-Büro diese Informationen benötigt und zweitens wenn Strafverfolgungsbehörden diese Informationen anfordern, falls gegen Sie wegen einer Straftat ermittelt wird. Ansonsten findet keine Weitergabe Ihrer Informationen statt und Unbefugte haben keinen Zugang dazu.

In keinem Fall werden wir Ihre Daten an irgendjemanden verkaufen.

Eventuelle Kommunikation über Teilnehmerinnen unserer Kurse mit Jugendämtern, FSBs oder dem Bundesverband erfolgt per Post, per Telefon oder per eMail. Dritte haben, was uns betrifft, in keinem Fall Zugang zu dieser Kommunikation. Ich gehe davon aus, daß die Jugendämter, die FSBs und der Bundesverband mit diesen Daten ebenso verantwortungsvoll umgehen wie wir. 

Wir nutzen Ihre eMail-Adresse gelegentlich, um Ihnen Informationen zukommen zu lassen. Möchten Sie keine Informationen mehr von uns erhalten, dann teilen Sie uns das bitte mit, wir nehmen Sie dann aus unserem Verteiler. 

Wenn Sie wissen möchten, welche Informationen über Sie bei uns existieren, dann können Sie selbstverständlich jederzeit nachfragen und erhalten umfassende Auskunft. Genauso selbstverständlich werden wir, falls Sie es wünschen, alle Informationen und Dokumente, die Sie uns gegeben haben, vernichten bzw. löschen. 

Auf unserer Seite gibt es ein Kontakt-Formular, mit dem Sie uns Nachrichten senden können. Die Übersendung von Nachrichten auf diesem Wege ist naturgemäß nicht hundertprozentig sicher und sie könnten theoretisch von kriminellen Hackern abgefangen werden. Daß dies geschieht, ist aber extrem unwahrscheinlich. Ein Versand per Brief ist riskanter. 

Haben Sie noch Fragen zum Schutz Ihrer Informationen? Schreiben Sie uns. Sie werden kurzfristig Antwort erhalten. 

 

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Kinderschutz in der Kita

Tagung mit Workshops:
Prävention und Partizipation in der Migrationsgesellschaft

Aus der Perspektive des Kinderrechts sind Kinder aus geflüchteten Familien in erster Linie einfach Kinder. Wie alle Kinder haben sie Rechte, zum Beispiel das Recht auf Verwirklichung des Kindeswohls, auf Bildung und Beteiligung. Trotzdem stellt der Anstieg der Flüchtlingszahlen Kitas vor professionelle Herausforderungen. Der Umgang mit Vielfalt und Heterogenität ist dabei ein zentraler Aspekt.

Kitas sind zunehmend mit Fragen konfrontiert, die sich daraus ergeben: Wie läßt sich der Kontakt mit Eltern gestalten, die andere Auffassungen von Erziehung haben als Erzieherinnen? Wie können Kitas mit traumatischen Belastungen von Kindern umgehen? Und wie muß der Kita-Alltag insgesamt gestaltet sein, damit Kinderschutz und Kinderrechte für alle gewährleistet sind? Diesen Fragen geht die Veranstaltung in Fachvorträgen und Arbeitsgruppen nach.

31. Mai 2016

Tagung mit Workshops

€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)

Veranstaltungsort:

DRK Seminar- und Tagungszentrum Hannover-Misburg

Buchholzer Str. 76
30629 Hannover

Einfahrt über
„Am Nordfeld“
(Navigationsadresse)

Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen in Kooperation mit dem DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.

Anmeldung per E-Mail: astrid.bergst@drklvnds.de

Zu dieser Veranstaltung sind ausdrücklich auch Tagesmütter und -väter eingeladen.

Eine kleine Änderung im Plan

Für den 21. November gibt es eine kurzfristige Änderung: Die Dozentin beginnt den Unterricht in unserem Kurs in Uetze ausnahmsweise schon um 9 Uhr. Vor allem, wenn Sie eine weitere Anreise haben, ist das möglicherweise für Sie ungünstig. Gerade im Winterhalbjahr, wenn es morgens um 6 Uhr nicht nur stockdunkel, sondern auch noch bitterkalt ist, ist es nicht schön (und natürlich auch nicht gesund), so früh aufstehen zu müssen, zumal am Wochenende. Und am Freitag entsprechend früh schlafen zu gehen, ist ja auch nicht jedermanns Sache.

Wenn Sie nicht zu der festen Gruppe der Teilnehmerinnen gehören und somit am letzten Samstag nichts von der Änderung erfahren haben, aber am nächsten Samstag dabei sein wollen, z. B. um versäumten Unterricht nachzuholen, dann hoffe ich sehr, daß Sie diese Mitteilung rechtzeitig gelesen haben.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Es soll in Zukunft nicht wieder vorkommen.

Demokratie

Unser Staat erwartet von Tagesmüttern und -vätern, daß sie die ihnen anbefohlenen Kinder zu demokratischem Verhalten und zu einer positiven Einstellung gegenüber dem demokratischen System erziehen. So lernen es unsere Kursteilnehmerinnen z. B. anhand des „Orientierungsplans für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“.

Ganz sicher waren die meisten Kursteilnehmerinnen bisher tatsächlich so naiv, das ernst zu nehmen. Anscheinend haben sie gedacht, unser Staat meinte mit „Demokratie“ wirklich „Demokratie“. Uns als Lehrkräften ging es da – ehrlich gesagt – wohl auch nicht anders.

Inzwischen wissen wir es besser, was wir uns unter dem Begriff „Demokratie“ vorzustellen haben. Sehr eindrücklich hat man uns das z. B. in der Ukraine gezeigt. Hier wurde mit massiver Unterstützung der USA und der EU ein gewaltsamer Umsturz betrieben. Maßgebliche Kräfte waren dabei rechtsradikale, nationalistische, fremdenfeindliche Gruppierungen.

Nach dem Machtwechsel hat das neue Regime sehr schnell wichtige demokratische Rechte, wie beispielsweise die Pressefreiheit, weitgehend eingeschränkt. Alles das mit Wissen und Billigung der ach so demokratischen Freunde aus dem Westen, wie unserer Bundeskanzlerin und unseres Bundespräsidenten, die sich gern händeschüttelnd und leutselig lächelnd zusammen mit Nationalsozialisten und Gewaltverbrechern ablichten lassen. Man behauptet, in der Ukraine die Demokratie zu fördern und tut das mit anti-demokratischen Mitteln, durch brutale Terrorbanden und durch die Einschränkung demokratischer Freiheiten.

Was das z. B. für die ukrainischen Politiker bedeutet, die die Putschisten in Kiew nicht unterstützen wollen, schildert die Abgeordnete Elena Bondarenko in einem offenen Brief:

Als Abgeordnete der oppositionellen “Partei der Regionen” möchte ich hiermit öffentlich bekannt geben, dass die heutigen Machthaber in Kiew so weit gegangen sind, dass sie nicht nur den oppositionellen Politikern im Parlament das Mikro abdrehen, sondern sie und sogar ihre Kinder offen bedrohen.

Die oppositionellen Abgeordneten werden ständig bedroht, die wichtigsten ukrainischen Massenmedien sind für sie geschlossen, vor allem staatliche landesweite TV-Stationen hetzen offen gegen die Opposition. Alle, die zum Frieden aufrufen, werden prompt zu Staatsfeinden erklärt, so wie wir es aus der Geschichte Deutschlands der 30er-40er Jahre kennen. Der Vergleich mit der McCarthy-Ära in den USA wäre auch gerecht.

Vor einigen Tagen erklärte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow, der zu der sogenannten “Kriegerpartei” in der Ukraine zählt: “Wenn Elena Bondarenko im Parlament auftritt, greift meine Hand nach einer Pistole.” Ich möchte es nochmals betonen: Das sind die Worte des Menschen, der die ganze Polizei im Lande kontrolliert. Vor einer Woche schaltete der Sprecher des Parlaments Alexander Turtschinow das Mikrofon aus, nachdem ich am Rednerpult in der Werhowna Rada gesagt habe, dass “das Regime, das die Armee die friedlichen Städte bombardieren lässt, verbrecherisch ist.” Die Rechtsradikalen, die daraufhin zur Erschießung von oppositionellen Abgeordneten aufgerufen hatten, ließ Turtschinow ans Mikrofon.

Ich erinnere mich gut daran, wie mein Auto Ende des vorigen Jahres beschossen wurde, als die Rechtsextremisten in Kiew ihr Unheil taten. Deshalb nehme ich solche Bedrohungen sehr ernst. Der Bezirksstaatsanwalt Ruslan Olejnik, der Sohn eines Oppositionellen, Wladimir Olejnik, wurde an seinem Arbeitsplatz krankenhausreif verprügelt, seine Peiniger werden jetzt vom Staat in Schutz genommen. Statt den Fall zu ermitteln, haben sie Ruslan gekündigt.

Täglich höre ich von meinen Kollegen im Parlament, dass ihre Referenten verprügelt werden, dass die Büros ihrer Anhänger durchsucht werden, dass sie selbst, ihr Leben, ihre Gesundheit gefährdet werden und ihr Eigentum beschlagnahmt wird. Die ukrainischen Medien schweigen dies tot und die durchschnittlichen Bürger haben keine Ahnung, mit welchen verbrecherischen Mitteln in der Ukraine gegen die Opposition gekämpft wird und dass die von der Verfassung garantierte Meinungsfreiheit mit den Füßen getreten wird. Die Journalisten und Redakteure, die trotz des ungeheuren Drucks ihre Arbeit fair machen, werden von den Nationalisten überfallen, die Organisatoren und Teilnehmer von Pogromen werden nicht zur Verantwortung gezogen, obwohl es genug Videos und Fotos von zertrümmerten Büros gibt.

Ich rufe die internationalen Organisationen, die sich den demokratischen Prinzipien verpflichten, dazu auf, sich unserem Kampf für die Bewahrung und Einhaltung von demokratischen Rechten und Freiheiten der ukrainischen Bürger anzuschließen. Die Mittel, die die ukrainische Junta in ihrem Machtkampf einsetzt, führen zum Aufbau einer Diktatur in der Ukraine und haben nichts Gemeinsames mit dem Begriff “Demokratie”.

Die Passivität der internationalen Gemeinschaft kann als Signal dafür gedeutet werden, dass sie alle diese Misstaten des ukrainischen Regimes akzeptiert und rechtfertigt.

Die freie Welt verliert noch einen Stützpunkt – die Ukraine. Alle, die nicht nur lamentieren, sondern tatkräftig eingreifen, können zusammen sehr viel für die Demokratie und Menschenrechte tun. Nur zusammen können wir die Junta stoppen und dem Bürgerkrieg in der Ukraine Einhalt gebieten!

Mit Hochachtung,
die Volksabgeordnete der Ukraine

Elena Bondarenko

Damit Sie einmal sehen können, wie die „Demokratie“ aussieht, die „wir“ in der Ukraine aufgebaut haben und was passiert, wenn jemand es wagt, im Kiewer Parlament zu sagen, daß es ein Verbrechen ist, wenn eine Regierung die eigene Zivilbevölkerung in ihren Wohngebieten bombardieren läßt:

Der nette Herr mit der Glatze ist übrigens Alexander Turtschinow, der Parlamentssprecher, was wohl in etwa unserem Bundestagspräsidenten entspricht. Er war vor ein paar Monaten noch der „Übergangspräsident“ der Ukraine.

Ich habe diesen „offenen Brief“ und den Link zu dem kleinen Video neulich unserer Bundestagsabgeordneten geschickt, damit sie einmal daran erinnert wird, wie es ihren Kolleginnen in Kiew geht und welchen schönen Erfolg die Bemühungen unserer Kanzlerin für die Abschaffung der Demokratie in der Ukraine hatten.

Wenn Sie mögen, dann senden Sie diese Information doch auch an die Abgeordneten Ihres Wahlkreises. Vielleicht einfach als Link zu diesem Blog. Unsere Politiker dürfen gern wissen, daß wir es wissen. 😉

Ein neuer Kurs in Sehnde

Am 15. März 2014 beginnen wir einen neuen 160-Stunden-Kurs zur Qualifizierung zur Tagesmutter (bzw. zum Tagesvater). Der Unterricht findet samstags in der Zeit von 9 bis 14 Uhr statt. In den Schulferien ist kein Unterricht. Der letzte Kurstag wird der 13. Dezember sein. Insgesamt erstreckt sich der Kurs über 27 Samstage.

Veranstaltungsort ist das Rathaus in der Nordstr. 19 in 31319 Sehnde.

Es gibt noch ein paar freie Plätze.

Die Teilnahme kostet 690 €. Darin sind auch die Gebühren für die Prüfung und für das Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege enthalten.

Der größte Teil der Teilnahmekosten kann Ihnen nach Abschluß des Seminars von Ihrem Jugendamt erstattet werden. Wichtig ist, daß Sie sich vor Beginn des Kurses mit Ihrem Familien-Service-Büro in Verbindung setzen. Dort wird man alle nötigen Formalitäten mit Ihnen klären. Wenn Sie in Hannover wohnen, müssen Sie auf jeden Fall schon vor Beginn des Kurses in Ihrem Familien-Service-Büro in der Kurt-Schumacher-Straße einen Antrag auf Kostenerstattung stellen.

Hier finden Sie ein Info-Blatt zu diesem Kurs: 160 Sehnde 2014

Möchten Sie gern teilnehmen? Dann benutzen Sie bitte dieses Anmeldeformular: Anmeldung Kurs Sehnde

Drucken Sie es bitte aus, füllen Sie es aus, unterschreiben Sie es und senden Sie es per Post an die angegebene Adresse. Oder bringen Sie es am 15. März zum ersten Kurstag mit. Oder füllen Sie ein Anmeldeformular direkt vor Ort im Seminar aus. Das geht auch. ☺

Haben Sie noch Fragen? Nutzen Sie gern dieses Kontaktformular: