Nachhaltiger Stuhlgang

Wenn Sie eine herkömmliche Toilette mit Wasserspülung benutzen, dann spülen Sie wahrscheinlich nach jedem „großen Geschäft“ sieben bis acht Liter kostbares Trinkwasser den Abfluß hinunter, nach einem „kleinen Geschäft“ sind es ungefähr vier Liter. Da kommt im Laufe eines Jahres einiges zusammen. Mindestens 15.000 Liter Trinkwasser. Pro Person.

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, für die Klospülung Regenwasser zu nutzen. Dann sparen Sie nicht nur Geld, sondern schonen auch eine wertvolle Ressource.

Es gibt aber noch andere Methoden des umweltfreundlichen Abführens. Vor allem in Schweden sind – speziell für Freizeithäuser ohne Anschluß an die kommunale Abwasserentsorgung – einige interessante Modelle von Kompost-Toiletten entwickelt worden. Eines dieser Modelle sehen Sie in diesem kurzen Werbe-Film in schwedischer Sprache.

Durch ein Ventilationssystem werden nicht nur unangenehme Gerüche verhindert. Die Exkremente werden dadurch – und mit Hilfe einer eingebauten kleinen Heizung – so weit getrocknet, daß von dem ursprünglichen Volumen nur ca. 10 % übrig bleiben. Außerdem werden die Ausscheidungen automatisch mit Komposterde oder ähnlichem vermischt. In der Schublade, die (je nachdem, wie oft man die Toilette benutzt) vielleicht einmal im Monat geleert wird, befindet sich dann etwas, das kaum noch an das urspüngliche „Produkt“ erinnert und im Garten weiter kompostiert werden kann, um danach als Dünger Verwendung zu finden; oder aber es wird in der Biotonne bzw. in der Restmülltonne entsorgt.

Dieses System ist in erster Linie für Freizeithäuser und Gartenhäuschen gedacht, es kann aber natürlich auch überall zum Einsatz kommen. Sie müssen nur das Lüftungsrohr durch das Dach oder die Wand nach außen führen. Weitere Installationen sind nicht nötig.

Sie benötigen allerdings einen Stromanschluß. Leider wird Strom in Deutschland durch die Politik künstlich sehr stark verteuert, sonst würde sich die Anschaffung einer solchen modernen Kompost-Toilette noch mehr lohnen.

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Vorsicht, gefährliches Kinderbuch!

Pippi 2

Mögen Sie die Geschichten der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren? Haben Sie früher auch gern „Die Kinder von Bullerbü“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ferien auf Saltkråkan“ gelesen oder als Film gesehen? Und denken Sie, daß sich diese Geschichten auch für die Kinder von heute eignen könnten? Dann geht es Ihnen wie mir.

Auch in ihrem Ursprungsland Schweden erfreuen sich die Bücher von Astrid Lindgren natürlich nach wie vor einer großen Beliebtheit. So auch in der Stadt Borås, wo im September dieses Jahres eine Kindergartengruppe die Stadtbibliothek besuchte und sich dort eine CD mit Geschichten von Astrid Lindgren anhörte. Dies allerdings wurde von jemandem, der das bemerkte, bei der Polizei angezeigt. Das Verbrechen: Es wurde auf der CD eine Geschichte über Pippi Langstrumpf gelesen. Sie erinnern sich vielleicht, was der Vater der Heldin von Beruf war. Richtig: Er war „Negerkönig“. Und wer sich das also anhört oder einer Kindergartengruppe vorliest, riskiert in Schweden eine Strafanzeige.

Wenn Sie Bücher, CDs oder Videos über Pippi Langstrumpf haben oder aus einer Bibliothek ausleihen: Denken Sie daran, daß wir auch in unserem Land vieles nicht mehr sagen „dürfen“ und daß es eine große Menge von Hobby-Denunzianten gibt, die ständig darauf lauern, ihre Mitmenschen bei der Äußerung von „verbotenen“ Gedanken zu erwischen.

Falls Sie etwas Schwedisch verstehen: Den Artikel (vom 3. November) über den angesprochenen Vorfall in Borås finden Sie HIER.

 

Urlaub in Schweden

Im einem Ferienhaus in reizvoller Landschaft im wunderschönen Dalarna, einem der beliebtesten Reiseziele für deutsche Touristen.

Lima Sommer

Die Häuser sind nicht nur mit allem nötigen Komfort ausgestattet, sondern auch hervorragend für das Wohnen im Winter geeignet.

Lima Winter

Einkaufsmöglichkeiten sind bequem zu Fuß zu erreichen.

Ein Urlaub, wie man ihn sich ersehnt.

Lima innen

Und… Jetzt kommt’s… Achtung!… Tätääää:

Kostenlos!!! Inklusive Verpflegung!

Gibt’s nicht?

Gibt’s doch! Schauen Sie selbst:

http://de.sputniknews.com/panorama/20151026/305204017/migranten-schweden.html