Ein kleiner Sieg für die Familie

Heute erreichten mich sehr gute Nachrichten aus Polen:

Denis Lisov, der mit seinen drei Kindern aus Schweden geflohen ist, wird von Polen nicht an Schweden ausgeliefert!

Der schwedische Staat hatte dem russischen Vater die Kinder entzogen und sie in eine muslimische Familie aus dem Libanon gegeben. Hier fühlten sich die christlich erzogenen Mädchen unwohl, sie wollten lieber mit ihrem Vater leben. Dieser hat seine Kinder dann „entführt“, um mit ihnen nach Rußland zu fliehen. Er kam aber nur bis Polen, wo er wegen eines Haftbefehls aus Schweden festgehalten wurde. Daraufhin hatte Lisov in Polen Asyl beantragt.

Das zuständige Gericht in Warschau hat vor ein paar Tagen entschieden, daß der schwedische Staat die Freiheit und Menschenrechte von Denis Lisov sowie das Wohl seiner Kinder verletzt und die Familie daher nicht ausgeliefert wird.

Bravo, Polen!

Näheres lesen Sie hier:

https://polandin.com/43439836/russian-father-of-three-will-not-be-handed-over-to-sweden

Vater, Mutter, 60 Kinder

Wie kann das funktionieren? 60 Kinder! Das wäre wohl die größte Familie der Welt. Gibt es das wirklich?

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und sehen Sie sich einmal dieses bewegende kleine Video über ein Ehepaar an, das keine eigenen Kinder bekommen konnte und deshalb Kinder adoptiert hat: erst eins, dann ein zweites, ein drittes… und irgendwann waren es 60.

Bogdanow-Bielski und die Kinder

„Kinder haben mich immer fasziniert; ich habe ihnen mein Leben gewidmet und tue es noch immer.“

Der russische Maler Nikolaj Bogdanow-Bielski schenkte uns – neben Portraits bekannter und weniger bekannter Personen – beeindruckende Bilder vom Leben der einfachen Menschen auf dem Land. Besonders gern malte er Kinder. In der Schule, in der Natur, und oft beim Lesen. Einige dieser Bilder von lesenden Kindern sehen Sie hier:

Lesende MädchenWas diese drei Landschönheiten hier so interessiert betrachten, scheint ein Mode-Katalog oder eine Illustrierte für die elegante Dame zu sein, die die neuesten Trends aus Paris nicht verpassen will. Ob die Drei diese feine Welt jemals wirklich kennengelernt haben? Was wohl aus ihnen und ihren Träumen geworden ist…

Bücherfreunde

Erzieherinnen haben manchmal den Eindruck, das Lesen sei eher etwas für Mädchen. Das mag in größeren, geschlechtsgemischten Gruppen tatsächlich oft so scheinen. Es geht aber auch anders. Dieses Bild ist der Beweis.

Lesen im Lampenschein

„Kindchen, du verdirbst dir noch mal die Augen“, hat die Babuschka diesem Mädchen vielleicht schon oft gesagt. Aber was kann es schöneres geben, als abends nach getaner Arbeit einfach nur zu sitzen und zu lesen?

Stellen Sie sich vor, eine solche Szene würden Sie heute plötzlich in Echtigkeit sehen. Man möchte weinen vor Glück.

MärchenDieses Bild hier finden Sie möglicherweise beinahe fast zu idyllisch, vielleicht sogar kitschig. Aber schön ist es doch. Oder?

Der Titel ist „Ein neues Märchen“.

Wie?
Keine Play-Station? Kein Smartphone? Kein Big Mac?
Keine Cola?
Keine Chips?
Kein Fernsehen?

Geht das?
Sieht fast so aus.

Russische Militärintervention gibt den Christen neue Hoffnung

RT Deutsch am 22.10.15

Syrische Christen sehen die Russen als Befreier. Von dem IS werden sie gejagt, von Assad beschützt. Russlands gezielter Kampf gegen den IS-Terror stabilisiert den syrischen Staat und rettet religiöse Minderheiten vor der Verfolgung, so der fast einhellige Tenor der christlichen Kirchenführer in Syrien.

Der Erzbischof von Aleppo und geistlicher Führer von zwei Millionen syrischen Christen, Jean-Clément Jeanbart, bezieht im Schweizer Fernsehen klare Position:

„Die russische Militärintervention gibt den Christen Syriens neue Hoffnung.“

Er sieht in dem Eingreifen Moskaus „endlich“ einen konsequenten Kampf gegen den Islamischen Staat:

„Wladimir Putin hilft der Sache der Christen, er hilft ihnen heraus aus einer zuvor unentwirrbaren Situation.“

Das russische Vorgehen in Syrien weckt bei den syrischen Christen die Hoffnung auf ein baldiges Ende der IS-Massaker. Erzbischof Jeanbart betont, ohne Assad sei der Syrienkonflikt nicht zu lösen. Man müsse ihm die Möglichkeit geben, politische Reformen umzusetzen. Die syrischen Christen fürchten nichts mehr, als den Sturz Assads.

Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau „sorgen solche Äußerungen regelmäßig für Irritationen“ bei „westlichen Christen“. Auf einer Veranstaltung der Katholischen Akademie in Hamburg kam es der FR zufolge vor drei Jahren sogar zu einem offenen Tumult, als der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim, erklärte, die Christen und andere Minderheiten würden von der Regierung Assad toleriert und nicht verfolgt. „Ich bezweifle, dass mir irgendjemand ein Beispiel für ein Land nennen kann, in dem eine größere religiöse Toleranz herrscht als in Syrien“, so das geistliche Oberhaupt 2012 in Hamburg.

Durch das gebündelte Vorgehen der syrischen und russischen Streitkräfte werden die von Saudi-Arabien, Katar und der Türkei finanzierten islamistischen Terrormilizen erstmals erfolgreich zurückgedrängt. Die Islamisten jagen und töten gezielt Christen und zahlreiche andere religiöse Minderheiten, die in ihren Augen Ungläubige und Gotteslästerer darstellen.

via Christliches Oberhaupt in Syrien: „Russische Militärintervention gibt den Christen neue Hoffnung“ | RT Deutsch.

Lesen im Garten

Lesen im Garten

Oft sind es wohl die „kleinen“ Sehnsüchte, die uns helfen, die tägliche Plackerei zu ertragen. Was möchte ich tun, wenn der Sommer da ist, wenn die harten Arbeitswochen einmal unterbrochen werden, wenn ich, noch ganz benommen, aus dem scheinbar ewig sich drehenden Hamsterrad heraustrete und – tatsächlich? – ich kann es noch kaum glauben – ein paar Stunden für mich selbst finden werde? Im Garten sitzen und lesen!

Oasen des Glücks, so nahe können sie liegen. Aber ach, wie schwer ist es oft, sie zu betreten, wie mühselig, zu ihnen durchzudringen! Die kleine Flamme der Hoffnung aber brennt weiter und die Sehnsucht stirbt niemals ganz.

Und irgendwann, irgendwann ist es einmal so weit: Die Sonne lächelt so freundlich und warm, nur ein paar sanfte Federwölkchen hier und da. Der Wind ist keiner, nur ein Lüftchen, das nicht weht, sondern streichelt.

Die dringendsten Arbeiten sind erledigt. Das Geschirr kann warten. Die Katzen sind abgefüttert und die Kinder irgendwo weit weg deponiert oder besser: gar nicht vorhanden. Der Partner? Die Partnerin? Egal. Hauptsache nicht hier. Das Handy ist ausgeschaltet. Die Post war schon da. Die Wespen sind mit dem Fallobst im Nachbargarten beschäftigt. Jetzt: Endlich, endlich allein. Niemand kann mir in meine Gedanken brüllen, niemand mich tadeln für meinen Genuß.

Und dann, dann… sitzen, einfach nur sitzen, neben Rosen vielleicht, und lesen. Ein großer Roman oder ein Groschenheftchen, die Biographie eines Malers aus dem 19. Jahrhundert, ein Gedichtband oder Winnetou… Nur sitzen und lesen. Wie schön, wie schön, wie schön! Und spüren, wie die Entspannung kommt und dieses tiefe, so schwer zu beschreibende Glücksgefühl, das nach einer halben Stunde Körper und Seele völlig durchdringt und leise hellblau in mir flüstert: Das Leben ist schön.

Noch ist Sommer. Noch ist Zeit. Noch ist es möglich. Zwei, drei Stunden im Paradies. Lesen im Garten.

Das Bild oben haben wir dem russischen Maler Nikolaj Bogdanow-Bielski zu verdanken. Geboren am 8. Dezember 1868 in einem kleinen Dorf im Oblast Smolensk, gestorben am 19. Februar 1945 in Berlin. Er ruht auf dem russisch-orthodoxen Friedhof in Berlin-Tegel. Falls Sie da mal sind: Legen Sie gern eine Rose auf sein Grab.

Zur Feier des Tages

Vor 70 Jahren endete für Europa der Zweite Weltkrieg mit dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland. Den größten und entscheidenden Anteil an diesem Sieg hatte die Sowjetunion. Ihre Völker waren es auch, die die meisten Opfer durch diesen Krieg zu erleiden hatten. Schätzungsweise 25 Millionen Bürger der Sowjetunion haben dadurch ihr Leben verloren. Wenn in diesem Jahr wie an jedem 9. Mai der „Tag des Sieges“ gefeiert wird, dann gedenken die Menschen in Rußland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion nicht nur eines der bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts, sondern ehren ihre eigenen Verwandten und Freunde, die ihr Leben für die Verteidigung ihrer Heimat und die Niederschlagung des Faschismus eingesetzt haben.

Eine besondere Bedeutung bekommen die Feierlichkeiten in diesem Jahr zunächst natürlich dadurch, daß es ein „runder“ Jahrestag ist und daß die meisten der noch lebenden Veteranen den 80. Jahrestag in zehn Jahren wohl nicht mehr erleben werden. Zusätzlich aber ist dieser 9. Mai auch deshalb nicht wie in jedem anderen Jahr, weil wir jetzt sehen müssen, wie faschistisches Gedankengut in Europa, besonders deutlich zur Zeit in der Ukraine, um sich greift und daß es außerdem ganz offensichtlich einflußreiche Kräfte gibt, die sich beständig darum zu bemühen scheinen, Rußland in einen neuen Krieg zu zerren.

Deshalb ist es gut, die Gelegenheit zu nutzen, sich daran zu erinnern, welche Opfer die Bürger der UdSSR auf sich genommen haben, um die Welt – so gut es eben ging – vom Faschismus zu befreien. Daß sie auf der anderen Seite auch unter dem Stalinismus zu leiden hatten, ist natürlich kein Grund, die Verbrechen der Nazis zu verharmlosen, sondern sollte diesem Tag sogar noch mehr Bedeutung geben.

Sicher haben Sie von der Gruppe russischer Motorradfahrer gelesen, die anläßlich dieses Tages durch mehrere Länder fahren und an verschiedenen Gedenkstätten die Opfer dieses Kampfes gegen Hitler-Deutschland ehren wollten und von denen einige heute (hoffentlich) auch in Berlin ankommen. Unsere Bundesregierung hat sich ja diesbezüglich unglaublich albern verhalten und versucht, eine Einreise dieser sogenannten „Nachtwölfe“ zu verhindern, indem sie vorher erteilte Visa wieder für ungültig erklärte, so daß nur ein Teil der Gruppe in Deutschland angekommen ist. Man hat seitens „unserer“ Presse auch gleich die Gelegenheit ausgenutzt, um gegen Rußland und die Russen zu hetzen.

Gerade deshalb von mir an alle, die heute in Rußland, in Deutschland und anderswo den „Tag des Sieges“ feiern: Ich gratuliere Ihnen dazu von Herzen und wünsche Ihnen Glück und Gesundheit und einen friedlichen Himmel über Ihren Köpfen.

Und hier noch etwas Musik. Die russische Nationalhymne, vielleicht die schönste Nationalhymne der Welt:

Zum Tag der Deutschen Einheit

Heute feiert Deutschland die Wiedervereinigung. Die zentralen Festivitäten finden ganz in meiner Nähe, nämlich in Hannover, statt. Die Kanzlerin, der Bundespräsident und viele andere sind da und halten schöne Reden, und die gute alte gesamtdeutsche Sonne bullert gülden von einem festlich blank geputzten Himmel. Die meisten Menschen in unserem Land genießen einen arbeitsfreien Tag. Gute Laune von der Ostsee bis zu den Alpen.

In diesem Jahr hat in Europa eine andere Wiedervereinigung stattgefunden: Die Republik Krim ist zu Rußland zurückgekehrt. Darüber können sich die deutschen Spitzenpolitiker allerdings nicht so recht freuen. Stattdessen reden sie immer wieder von einer „Annexion“ und haben Sanktionen gegen Rußland verhängt. Und viele Bürger in unserem Land finden die Reaktion unserer Politiker völlig in Ordnung.

Daß Nikita Chruschtschow, der Parteichef der KPdSU, 1954 dafür gesorgt hat, daß die Krim nicht mehr zu Rußland, sondern zur Ukraine gehörte, war ein wahrscheinlich illegaler Vorgang, der aber zur Zeit von unserer Regierung für richtig und gültig gehalten wird. Die Entscheidung der Bevölkerung der Krim, wieder zu Rußland zu gehören, wird dagegen von unserer Regierung nicht akzeptiert. Der Wille eines einzelnen Sowjet-Führers bedeutet Deutschland mehr als der Wille des Volkes? Paßt gut zum Tag der Deutschen Einheit, oder?

Nehmen wir einmal an, Chruschtschow wäre damals nicht auf die Idee gekommen, die Krim der Ukraine zuzuschlagen, sondern sie wäre weiterhin russisch geblieben. Und nehmen wir weiter an, die Bevölkerung der Krim hätte im Frühjahr 2014 entschieden, sich von Rußland zu trennen und sich der Ukraine anzuschließen: Hätte dann unsere Bundesregierung der Ukraine eine „Annexion“ der Krim vorgeworfen? Hätte man Sanktionen gegen die ukrainische Führung beschlossen und sich auf die Seite Rußlands gestellt?

Wenn das Referendum in Schottland ein anderes Ergebnis gebracht hätte und Schottland sich von „Rest-Britannien“ gelöst hätte, um mit der Republik Irland einen gemeinsamen Staat zu bilden: Hätte Frau Merkel den Iren eine „Annexion“ Schottlands vorgeworfen und sie mit Sanktionen bestraft?

Übrigens: Hat es eigentlich ein Referendum gegeben, als die DDR von der alten BRD „annektiert“ wurde?

Die Krim gehört zu Rußland. Frau Merkel wird sich daran gewöhnen. Freuen Sie sich mit!

Hier ein kleiner, fröhlicher Film von der Krim: