Unsere Kinder werden uns eines Tages fragen: Warum habt Ihr das alles nicht verhindert?

von KLAUS KELLE

Wer früher im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, wie oft furchtbare politische Entwicklungen nur deshalb nicht verhindert wurden, weil es keinen entschlossenen Widerstand der Anständigen und keine Führungspersönlichkeiten gab, die sich trauten, aufzustehen und laut zu widersprechen. Es gibt dafür viele Beispiele, wenn Sie etwa an das Versagen der Bürgertums in der Weimarer Republik denken, das aufgerieben wurde zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, die nur Spott und Verachtung für die Demokraten, heute würden wir sagen die Mitte, hatten. Oder nehmen Sie als Beispiel auch die Appeasement-Politik der Westmächte gegenüber Hitler.

Bitte lesen Sie weiter: 

http://www.the-germanz.de/kommentar-unsere-kinder-werden-uns-eines-tages-fragen-warum-habt-ihr-das-alles-zugelassen/

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Niemals vergessen

Heute vor 72 Jahren wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee befreit.

auschwitz

„Erziehung nach Auschwitz“ muß unter anderem heißen: Erziehung zu selbständigem Denken, zum friedlichen Austausch der Meinungen und zum Widerstand gegen das Böse.

Vergleiche heutiger Zustände mit dem Nationalsozialismus verbieten sich von selbst, denn das würde heißen, den Nationalsozialismus zu verharmlosen.

Es sei aber erinnert:

  • Auch heute fliehen Juden in großen Zahlen aus europäischen Ländern.
  • Auch heute wagen Juden an vielen Orten Deutschlands nicht, sich öffentlich als Juden zu erkennen zu geben.
  • Auch heute erleben wir in Europa einen weit verbreiteten Antisemitismus, dies vor allem durch muslimische Einwanderer, aber auch durch linke „Antizionisten“.
  • Auch heute gibt es in Deutschland Christenverfolgung.
  • Auch heute wird von regierungstreuen deutschen Medien gegen Rußland gehetzt.
  • Auch heute wird in Deutschland gegen die Regierungen anderer Länder, wie z. B. Polen oder die USA, massive Propaganda betrieben.
  • Auch heute agiert unsere Regierung gegen die freie Meinungsäußerung.
  • Auch heute werden Menschen bestraft, wenn sie die Wahrheit sagen.
  • Auch heute werden unsere Kinder in staatlichen Schulen indoktriniert.
  • Auch heute haben wir Grund, uns um die Demokratie in Deutschland ernsthafte Sorgen zu machen.
  • Auch heute sind wir gefordert, die Augen offen zu halten und unseren Kindern beizubringen, den Lügen der Mächtigen nicht zu glauben.

Auf Grundeis?

Haben Sie das gelesen? Finanzminister Wolfgang Schäuble pöbelt und hetzt gegen große Teile der deutschen Bevölkerung. In einem Interview mit der Passauer Neuen Presse bezeichnete Schäuble die AfD, die laut Umfragen bundesweit auf mindestens 12 % käme, als „Schande für Deutschland“, als „üble Demagogen“ und „Rattenfänger“.

Wie viel Nervosität zur Zeit in der Bundesregierung herrschen muß, daß ein Minister sich öffentlich so daneben benimmt, können wir Außenstehenden nur erahnen. Wir mußten in den vergangenen Monaten schon des öfteren erleben, wie Politiker vor allem von der SPD sich in der Beleidigung und Beschimpfung von Bürgern ergehen. Daß jetzt auch Herr Schäuble die Nerven verliert, hat wohl etwas zu bedeuten. Immerhin finden in einigen Wochen in drei Bundesländern Wahlen statt, und es ist abzusehen, daß einige der massiven Fehlentscheidungen der Bundesregierung sich in den Wahlergebnissen niederschlagen werden.

Wenn ein Spitzenpolitiker schon so verzweifelt ist, daß er ausgerechnet Menschen, die für Demokratie und Freiheit streiten und zu einer Rückkehr zum Rechtsstaat und zum Respekt vor der Verfassung rufen, auf eine solch primitive Weise attackiert, dann zeigt er vor allem, daß ihm die Argumente jetzt endgültig ausgegangen sind.

Wer als Politiker die freie Meinungsäußerung bekämpft, sich nicht dafür interessiert, was Gegner wirklich denken, sondern nur dafür, wie er ihre Worte verdrehen und mißbrauchen kann, wer sachlichen Diskussionen aus dem Wege geht und lieber die eigenen Bürger mit Ratten vergleicht als ihnen zuzuhören und sie ernstzunehmen, der darf sich nicht wundern, wenn er dadurch noch mehr Wähler verliert.

Insgesamt zeigen diese aktuellen Ausfälle einmal mehr, wie verkommen große Teile unserer Politikerkaste inzwischen sind. Anstatt sich für falsches Handeln und den dadurch entstandenen Schaden zu entschuldigen und sich um eine Wiedergutmachung zu bemühen, versucht man mit den primitivsten Mitteln, Kritiker einzuschüchtern, zu diffamieren und zum Schweigen zu bringen und damit auch – so gut es jetzt noch geht – vom eigenen Versagen abzulenken.

Ich sage dazu: Herr Schäuble, Sie sind eine Schande für Deutschland!

Frau Merkel und ihre „Flüchtlinge“

Die Königin von Europa hat entschieden: Gegen geltendes EU-Recht und zum Schaden nicht nur Deutschlands, sondern auch vieler anderer Länder wurden die Schleusen für große Massen von Einwanderern aus dem Nahen Osten und Afrika weit geöffnet. Daß Frau Merkel anschließend versucht hat, diese selbstherrliche Entscheidung als einen Akt der Mitmenschlichkeit zu verkaufen, ist mehr als unverschämt.

Im Zuge der Einladung an syrische Flüchtlinge wurde auch festgelegt, welchen Flüchtlingen diese Einladung vor allem gilt: nämlich jungen, muslimischen Männern, die über die finanziellen Mittel verfügen, die Schlepper zu bezahlen und sich bei Bedarf z. B. in der Türkei einen gefälschten syrischen Paß zu kaufen. Selbst die Bundesregierung geht davon aus, daß ein Drittel aller „syrischen Flüchtlinge“ keine Syrer sind.

Merkels Einladung wurde besonders gern auch von solchen Menschen angenommen, die – wie wir in den letzten Wochen gesehen haben – sehr schnell auffällig werden, indem sie, anstatt einen offiziellen Grenzübergang zu benutzen und sich auszuweisen, illegal eindringen, europäische Polizisten mit Steinen und Betonbrocken bewerfen, in Flüchtlingsunterkünften randalieren, auf Mitbewohner mit Eisenstangen und anderen Waffen einprügeln, weibliche Flüchtlinge vergewaltigen oder aber schlicht aus den Unterkünften verschwinden und irgendwo untertauchen.

Durch die von Frau Merkel geförderte und großteils unkontrollierte Masseneinwanderung sind zigtausende von nicht registrierten jungen Männern in Europa unterwegs, mit denen die Gastländer noch sehr viel Spaß haben werden. Etliche haben den Krieg und den Haß, vor dem sie „geflohen“ sind, nach Europa mitgebracht. Und die Ankündigung des IS, diese gigantische Migrationsbewegung dazu zu nutzen, um Terroristen nach Europa zu schleusen, würde ich durchaus ernst nehmen.

Die Menschen in klassischen Einwanderungsländern wie Kanada und Australien müssen glauben, wir Deutschen hätten komplett den Verstand verloren.

Alle diese jungen Männer, die dem Lockruf unserer Kanzlerin gefolgt sind, pauschal als „Flüchtlinge“ zu bezeichnen, schadet im übrigen nicht nur diesem Begriff, der dadurch weitgehend entwertet wird, sondern schadet nicht zuletzt auch den echten Flüchtlingen, die es unter den hier eintreffenden Migranten selbstverständlich auch gibt.

Während Behörden und Bürgermeister, Polizeibeamte und freiwillige Helfer unter der Last des Migrantenstromes ächzen, leiden in Syrien weiter Millionen von Menschen unter einem schrecklichen Bürgerkrieg, der von westlichen Ländern nach Kräften angeheizt wird.

Vor kurzem bin ich durch ein Interview bei RT auf eine Hilfsorganisation aufmerksam geworden, von der ich hoffe, daß sie seriös ist und dafür Sorge trägt, daß die Spendengelder tatsächlich bei den Bedürftigen ankommen, und zwar direkt in Syrien, bzw. auch im Irak, in Jordanien und im Libanon.

„Aramaic Relief“ hat ihren Sitz in der Schweiz und hilft Menschen, die wegen des Bürgerkriegs aus ihrer Heimat fliehen mußten bzw. in ihre vom Krieg gezeichneten Städte und Dörfer zurückgekehrt sind. Es handelt sich bei diesen Menschen sehr häufig um Christen, die – Sie können es sich denken – durch die islamistischen Milizen in besonderer Weise bedroht sind. Der Leiter von „Aramaic Relief“ ist ein junger Christ aus Syrien. Sie sehen ihn in diesem kurzen Interview:

Mehr Informationen zu Aramaic Relief finden Sie HIER.

Vielleicht mögen Sie die Arbeit dieser Hilfsorganisation unterstützen.

Wenn Sie mehr über die aramäischen Christen erfahren möchten, dann schauen Sie doch einfach mal HIER oder HIER oder HIER.

Übrigens: Wenn jemand mich jetzt gern in irgendeine bestimmte politische Ecke einsortieren möchte: Ich stamme selbst (jedenfalls mütterlicherseits) aus einer Flüchtlingsfamilie, habe mehrere Jahre in der Betreuung von Asylbewerbern gearbeitet und habe beruflich täglich mit Migranten zu tun, welche ich fast alle als eine Bereicherung für unsere Gesellschaft empfinde. 😉