Zum Ewigkeitssonntag

O wie lieb ich die Sachen,
Die mit mir spielen!
O wie bunt sind die Kinder,
Die mit mir fliegen!

Sie scheinen mich zu hüten,
Und geben Süßes.
Ich sehe, daß ich glänze,
Und habe Flügel.

Aus „Erscheinung“ von Friedrich Schlegel, der 1772 in Hannover geboren wurde und auch einige Zeit in unserem Pattensen gelebt hat.

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Mehr Schutz für Kinder im Straßenverkehr. Vielleicht…

In Island ist eine interessante Idee umgesetzt worden, mit der Autofahrern geholfen werden soll, Fußgängerüberwege ernster zu nehmen: Dreidimensionale Zebrastreifen, die als dicke Balken aus der Fahrbahn herausragen.

Wie das gehen soll? Nun, die Zebrastreifen sind nur auf die Fahrbahn gemalt, aber so, daß aus der richtigen Perspektive eine verblüffende optische Täuschung entsteht.

Schauen Sie sich das einmal in diesem Video an.

Wäre das eine Maßnahme, die auch bei uns ausprobiert werden sollte? Oder würden solche Zebrastreifen vielleicht eher dazu führen, daß Kinder, die die Fahrbahn überqueren wollen, weniger auffallen und gerade dadurch stärker gefährdet sind?

So gefährlich kann „intelligentes“ Spielzeug sein

Eigentlich eine pfiffige Idee: Ein Programm wie SIRI mit einer Puppe oder einem Plüschtier mit Lautsprecher und Mikrofon kombinieren, und schon hat man ein attraktives neues Spielzeug, mit dem Kinder sich fast wie mit einem menschlichen Gesprächspartner unterhalten können. Kein Wunder, daß sich diese Puppen großer Beliebtheit bei Kindern und Eltern erfreuen.

In diesem Video sehen Sie, welche Gefahren mit solchen „intelligenten“ Spielzeugen verbunden sein können, nämlich immer dann, wenn diese sich über Bluetooth mit dem Handy verbinden lassen.

Vater, Mutter, 60 Kinder

Wie kann das funktionieren? 60 Kinder! Das wäre wohl die größte Familie der Welt. Gibt es das wirklich?

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und sehen Sie sich einmal dieses bewegende kleine Video über ein Ehepaar an, das keine eigenen Kinder bekommen konnte und deshalb Kinder adoptiert hat: erst eins, dann ein zweites, ein drittes… und irgendwann waren es 60.

Wie rassistisch ist Ihr Baby?

Bisher waren Wissenschaftler davon ausgegangen, daß die Zuneigung oder Abneigung eines Kindes gegenüber Menschen einer bestimmten „Rasse“ sich durch Erfahrungen im Laufe des „Kindergartenalters“ und zu einem großen Teil auf Grund einer Beeinflussung durch die Eltern entwickelt. Jetzt wollte ein internationales Forscher-Team unter Leitung von Dr. Kang Lee von der Universität von Toronto es genauer wissen und führte dazu Experimente an Babys durch. Das Ergebnis: 6 bis 9 Monate alte Kinder reagieren deutlich positiver auf Menschen der eigenen „Rasse“ und vertrauen diesen auch stärker.

Zwei Artikel dazu (in englischer Sprache) finden Sie hier:

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-4406190/Is-baby-racist-Study-bias-start-6-months.html

http://www.metronews.ca/news/toronto/2017/04/12/baby-racism-behaviour-study.html

Was bisher anscheinend nicht ganz klar wurde: Ist es tatsächlich eher eine Bevorzugung der eigenen „Rasse“ und damit etwas, das in den Genen des Kindes angelegt ist, oder geht es eher um die Ähnlichkeit von bisher Fremden mit dem Aussehen der eigenen Mutter? Was würde in einem solchen Experiment passieren, wenn das Baby schwarz und die Mutter weiß ist?

Unabhängig von der Ursache der Entstehung von „rassischen“ bzw. „rassistischen“ Tendenzen und Vorurteilen wissen wir jetzt: Sie sind bereits bei Babys vorhanden und nicht in erster Linie das Produkt von Erziehung und Erfahrung.

Inzwischen wird bereits die Befürchtung geäußert, daß staatliche Stellen sowie Organisationen, die mit der „Erziehung“ ihrer Mitmenschen Geld verdienen, diese Studienergebnisse dazu nutzen könnten, um Antirassismus-Programme für Säuglinge zu entwickeln und sich noch stärker in unser Familienleben hinein zu drängen.

Moment. Was habe ich da gerade geschrieben? Hej, vielleicht sollte ich selbst auf den Zug aufspringen und so ein Programm entwickeln. Super Idee!

Zum Wochenende etwas Kunst

Niemand ist verpflichtet, ein Kinderzimmer oder die Räume einer Tagespflegestelle typisch „kindlich“ zu gestalten. Es gibt sogar gute Gründe dafür, eher eine „erwachsene“ und „normale“ Einrichtung zu wählen, beispielsweise mit Werken europäischer Hochkultur wie klassischer Musik, Skulpturen und guten Gemälden.

Auf diese Weise haben Kinder die Möglichkeit, ihr ästhetisches Empfinden zu schulen und eine Wertschätzung für Kunst zu entwickeln. Bei Bildern wie dem hier gezeigten kann dabei auch gleichzeitig der „Modell-Effekt“ wirken, indem Kindern positive Vorbilder angeboten werden.

Stitching the Standard
Dieses Gemälde, „Stitching the Standard“, wurde von dem englischen Maler Edmund Blair Leighton geschaffen. Er wurde 1852 in London geboren und starb dort 1922. Seine Bilder behandeln oft historische Szenen aus dem Mittelalter und aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Mir gefällt es. Ihnen vielleicht auch.