Hannover sucht Familien für Bereitschaftspflege

Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover sucht für die Bereitschaftspflege dringend Familien aus dem Stadtgebiet oder dem Umland.

Die Familien sollten bereit sein, Kinder vom Säuglingsalter bis zum Alter von zehn Jahren aus Notsituationen für einen befristeten Zeitraum aufzunehmen.

Die Stadt bietet dazu Schulung, Beratung, Supervision und auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Informationen erhalten Interessierte unter den Telefonnummern

0511-168 40 272 oder 0511-168 48 912

 

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Die Nummer gegen Kummer

An 79 Standorten in ganz Deutschland gibt es „Beratungstelefone“ für Kinder und Jugendliche. In Hannover –  so wie auch an anderen Orten – wird dieser wichtige Service vom Kinderschutzbund angeboten. Hier wurden im vergangenen Jahr fast 13.500 Anrufe gezählt. Im Schnitt gibt es also jeden Tag 36 Anrufe von Hilfe suchenden Kindern und Jugendlichen allein im Raum Hannover.

Das Kinderschutz-Zentrum Hannover benötigt für dieses Beratungsangebot dringend weitere Mitarbeiter. Sie erhalten für ihre Aufgabe eine 100 Stunden umfassende Ausbildung.

Hätten Sie Interesse, Kinder und Jugendliche am Telefon zu beraten?
Dann wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

Kinderschutz-Zentrum Hannover
Petra Lorenz
Koordinatorin Kinder- und Jugendtelefon
T (0511) 374 34 78
lorenz@ksz-hannover.de

Weitere Informationen über die Sorgentelefone für Kinder und Jugendliche finden Sie unter www.nummergegenkummer.de

 

Nachhaltiger Stuhlgang

Wenn Sie eine herkömmliche Toilette mit Wasserspülung benutzen, dann spülen Sie wahrscheinlich nach jedem „großen Geschäft“ sieben bis acht Liter kostbares Trinkwasser den Abfluß hinunter, nach einem „kleinen Geschäft“ sind es ungefähr vier Liter. Da kommt im Laufe eines Jahres einiges zusammen. Mindestens 15.000 Liter Trinkwasser. Pro Person.

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, für die Klospülung Regenwasser zu nutzen. Dann sparen Sie nicht nur Geld, sondern schonen auch eine wertvolle Ressource.

Es gibt aber noch andere Methoden des umweltfreundlichen Abführens. Vor allem in Schweden sind – speziell für Freizeithäuser ohne Anschluß an die kommunale Abwasserentsorgung – einige interessante Modelle von Kompost-Toiletten entwickelt worden. Eines dieser Modelle sehen Sie in diesem kurzen Werbe-Film in schwedischer Sprache.

Durch ein Ventilationssystem werden nicht nur unangenehme Gerüche verhindert. Die Exkremente werden dadurch – und mit Hilfe einer eingebauten kleinen Heizung – so weit getrocknet, daß von dem ursprünglichen Volumen nur ca. 10 % übrig bleiben. Außerdem werden die Ausscheidungen automatisch mit Komposterde oder ähnlichem vermischt. In der Schublade, die (je nachdem, wie oft man die Toilette benutzt) vielleicht einmal im Monat geleert wird, befindet sich dann etwas, das kaum noch an das urspüngliche „Produkt“ erinnert und im Garten weiter kompostiert werden kann, um danach als Dünger Verwendung zu finden; oder aber es wird in der Biotonne bzw. in der Restmülltonne entsorgt.

Dieses System ist in erster Linie für Freizeithäuser und Gartenhäuschen gedacht, es kann aber natürlich auch überall zum Einsatz kommen. Sie müssen nur das Lüftungsrohr durch das Dach oder die Wand nach außen führen. Weitere Installationen sind nicht nötig.

Sie benötigen allerdings einen Stromanschluß. Leider wird Strom in Deutschland durch die Politik künstlich sehr stark verteuert, sonst würde sich die Anschaffung einer solchen modernen Kompost-Toilette noch mehr lohnen.