Unsere Kinder werden uns eines Tages fragen: Warum habt Ihr das alles nicht verhindert?

von KLAUS KELLE

Wer früher im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, wie oft furchtbare politische Entwicklungen nur deshalb nicht verhindert wurden, weil es keinen entschlossenen Widerstand der Anständigen und keine Führungspersönlichkeiten gab, die sich trauten, aufzustehen und laut zu widersprechen. Es gibt dafür viele Beispiele, wenn Sie etwa an das Versagen der Bürgertums in der Weimarer Republik denken, das aufgerieben wurde zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, die nur Spott und Verachtung für die Demokraten, heute würden wir sagen die Mitte, hatten. Oder nehmen Sie als Beispiel auch die Appeasement-Politik der Westmächte gegenüber Hitler.

Bitte lesen Sie weiter: 

http://www.the-germanz.de/kommentar-unsere-kinder-werden-uns-eines-tages-fragen-warum-habt-ihr-das-alles-zugelassen/

Ausflugs-Tip für die Osterferien

Falls Sie in der Nähe von Hannover wohnen oder irgendwann einmal in unserer Gegend zu Besuch sein sollten: Auf dem Gebiet der Kleinstadt Pattensen, zu der auch das Dorf gehört, in dem ich lebe, liegt ein hübsches kleines romantisches Schloß. Die Marienburg wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag König Georgs V. von Hannover im neo-gotischen Stil erbaut. Benannt wurde dieses Schloß nach Marie, der Ehefrau des Königs, der dieser das Schloß zum Geburtstag schenkte.

Interessante Zeiten waren das, in denen die Architekten die Gotik wiederentdeckten, in Deutschland Romantiker lebten, Hannover einen eigenen König hatte und es zum Geburtstag gelegentlich auch ein ganzes Schloß als Geschenk geben konnte. (Zugegeben: Gearbeitet hatten dafür natürlich andere. Aber hätten diese ihr Geld jemals in eine solche Verschwendung investiert und uns dieses märchenhafte Bauwerk hinterlassen?)

Die Luftaufnahme ist von Ralf Claus, das große Bild ist von Michael Gäbler. 

Mehr Informationen gibt es unter http://www.schloss-marienburg.de

Buntes Berlin

Daß unsere Bundeshauptstadt eine ganze lange Reihe von selbst gemachten Problemen hat, ist allgemein bekannt und immer wieder Anlaß für Häme und Spott. Aber in der vergangenen Woche hat Berlin viele von uns wirklich überrascht. Da machte eine Kindertagesstätte im Bezirk Reinickendorf durch einen Vorfall von sich reden, der manchen Lesern den Blick für die Schattenseiten und besonderen Herausforderungen der modernen, weltoffenen, toleranten, inklusiven, multikulturellen Großstadtwelt geweitet hat.

Besagte Kindertagesstätte hat nämlich etwas getan, was immer wieder von Pädagogen und Politikern empfohlen wird: Sie entschied sich, einen Mann einzustellen. Er hatte zuvor in der Einrichtung hospitiert und einen guten Eindruck hinterlassen.

Diese Entscheidung allerdings fanden die allermeisten Eltern überhaupt nicht gut. Die Vorstellung, daß ein Mann die Kinder z. B. zur Toilette begleiten sollte, erzeugte offenbar große Ängste. Noch stärker wurde der Widerstand der Eltern, als bekannt wurde, daß der neue Erzieher homosexuell ist.

Nun drohten die Eltern, ihre Kinder nicht mehr in die Kita zu schicken und forderten, den Erzieher nicht einzustellen. Die Einrichtungsleitung stand allerdings zu ihrem neuen Mitarbeiter und eine Diskriminierung wegen seines Geschlechts oder seiner Homosexualität wäre ohnehin rechtswidrig gewesen.

Die protestierenden Eltern haben ihre Kinder inzwischen aus der Einrichtung abgemeldet. Mit einer einzigen Ausnahme kamen alle Kinder in dieser Kita aus muslimischen Familien.

 

Zum Wochenende etwas Kunst

Niemand ist verpflichtet, ein Kinderzimmer oder die Räume einer Tagespflegestelle typisch „kindlich“ zu gestalten. Es gibt sogar gute Gründe dafür, eher eine „erwachsene“ und „normale“ Einrichtung zu wählen, beispielsweise mit Werken europäischer Hochkultur wie klassischer Musik, Skulpturen und guten Gemälden.

Auf diese Weise haben Kinder die Möglichkeit, ihr ästhetisches Empfinden zu schulen und eine Wertschätzung für Kunst zu entwickeln. Bei Bildern wie dem hier gezeigten kann dabei auch gleichzeitig der „Modell-Effekt“ wirken, indem Kindern positive Vorbilder angeboten werden.

Stitching the Standard
Dieses Gemälde, „Stitching the Standard“, wurde von dem englischen Maler Edmund Blair Leighton geschaffen. Er wurde 1852 in London geboren und starb dort 1922. Seine Bilder behandeln oft historische Szenen aus dem Mittelalter und aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Mir gefällt es. Ihnen vielleicht auch.

15. Gebetszug für Ungeborene in Münster – Krach und Randale von ultralinker Seite

CHRISTLICHES FORUM

Von Felizitas Küble

Am heutigen Samstag, den 18. März 2017, wurde in Münster zum 15. Mal der Gebetszug für die ungeborenen Kinder durchgeführt, der stets mit einer Kundgebung auf dem St-Ägidii-Kirchplatz beginnt.

Die Initiative wurde von der Organisation Euro-Pro-Life organisiert, wobei sich auch Mitglieder anderer Lebensrechtsverbände  – so etwa von CDL und ALfA  –  beteiligten. Der Kardinal-von-Galen-Kreis und das Christoferuswerk in Münster nahmen ebenfalls an diesem Bekenntnis gegen Abtreibung teil.

Wie seit zehn Jahren üblich, gab es massive Störungen von radikal-feministischen, „queeren“ und linksextremen Gruppen (z.B. die „Antifaschistische Aktion“). Die Polizei hat zum Schutz unserer Prozession dutzende von Mannschaftswagen und hunderte von Beamten aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Münster gezogen.

Die Polizisten begleiteten unsere Initiative mit ihrer starken Präsenz und Aufmerksamkeit auf beiden Seiten der Straße, so daß wir den Gebetszug einigermaßen ungehindert durchführen konnten. Allerdings wurden wir heftig gestört durch ohrenbetäubenden Lärm und Brüll-Parolen der Gegenseite, weswegen die Passanten…

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Keine Prinzessin

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Marko Wild

Ich kenne ein Mädchen, das kürzlich in seinem Sportverein Fasching hatte. Eigentlich wollte es sich als Prinzessin verkleiden. Da es aber befürchtete, die anderen Mädchen würden ebenfalls als Prinzessinnen kommen, verkleidete es sich als Schmetterling.

Hinterher fragte ich, wie es denn gewesen sei. „Schön,“ erwiderte es. „Aber weißt Du was komisch war? Es gab keine einzige Prinzessin. Aber neun Hexen!“

Sie wissen, worauf ich hinaus will. Unsere Kultur hat über weite Strecken ihren Sinn für das Schöne, das Erhabene, das Wertvolle und das Gute verloren. Man könnte tausend andere Belege aufzählen. So lange schon erfreuen sich die Menschen im sogenannten „Werte-Westen“ am Bösen, am Scheußlichen, am Grausamen.

Man gehe einmal in einen x-beliebigen Schreibwarenladen. Meist gibt es da ein Regal mit Trivialliteratur. Man wird keine Probleme haben, dreißig, vierzig „Roman“-Rücken nebeneinander zu erblicken, auf denen die Schlagworte „Mord“, „des Todes“, „Verfluchte“, „Böse“ oder „Schrecken“ dominieren…

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