Buntes Berlin

Daß unsere Bundeshauptstadt eine ganze lange Reihe von selbst gemachten Problemen hat, ist allgemein bekannt und immer wieder Anlaß für Häme und Spott. Aber in der vergangenen Woche hat Berlin viele von uns wirklich überrascht. Da machte eine Kindertagesstätte im Bezirk Reinickendorf durch einen Vorfall von sich Reden, der manchen Lesern den Blick für die Schattenseiten und besonderen Herausforderungen der modernen, weltoffenen, toleranten, inklusiven, multikulturellen Großstadtwelt geweitet hat.

Besagte Kindertagesstätte hat nämlich etwas getan, was immer wieder von Pädagogen und Politikern empfohlen wird: Sie entschied sich, einen Mann einzustellen. Er hatte zuvor in der Einrichtung hospitiert und einen guten Eindruck hinterlassen.

Diese Entscheidung allerdings fanden die allermeisten Eltern überhaupt nicht gut. Die Vorstellung, daß ein Mann die Kinder z. B. zur Toilette begleiten sollte, erzeugte offenbar große Ängste. Noch stärker wurde der Widerstand der Eltern, als bekannt wurde, daß der neue Erzieher homosexuell ist.

Nun drohten die Eltern, ihre Kinder nicht mehr in die Kita zu schicken und forderten, den Erzieher nicht einzustellen. Die Einrichtungsleitung stand allerdings zu ihrem neuen Mitarbeiter und eine Diskriminierung wegen seines Geschlechts oder seiner Homosexualität wäre ohnehin rechtswidrig gewesen.

Die protestierenden Eltern haben ihre Kinder inzwischen aus der Einrichtung abgemeldet. Mit einer einzigen Ausnahme kamen alle Kinder in dieser Kita aus muslimischen Familien.

 

Zum Wochenende etwas Kunst

Niemand ist verpflichtet, ein Kinderzimmer oder die Räume einer Tagespflegestelle typisch „kindlich“ zu gestalten. Es gibt sogar gute Gründe dafür, eher eine „erwachsene“ und „normale“ Einrichtung zu wählen, beispielsweise mit Werken europäischer Hochkultur wie klassischer Musik, Skulpturen und guten Gemälden.

Auf diese Weise haben Kinder die Möglichkeit, ihr ästhetisches Empfinden zu schulen und eine Wertschätzung für Kunst zu entwickeln. Bei Bildern wie dem hier gezeigten kann dabei auch gleichzeitig der „Modell-Effekt“ wirken, indem Kindern positive Vorbilder angeboten werden.

Stitching the Standard
Dieses Gemälde, „Stitching the Standard“, wurde von dem englischen Maler Edmund Blair Leighton geschaffen. Er wurde 1852 in London geboren und starb dort 1922. Seine Bilder behandeln oft historische Szenen aus dem Mittelalter und aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Mir gefällt es. Ihnen vielleicht auch.

15. Gebetszug für Ungeborene in Münster – Krach und Randale von ultralinker Seite

CHRISTLICHES FORUM

Von Felizitas Küble

Am heutigen Samstag, den 18. März 2017, wurde in Münster zum 15. Mal der Gebetszug für die ungeborenen Kinder durchgeführt, der stets mit einer Kundgebung auf dem St-Ägidii-Kirchplatz beginnt.

Die Initiative wurde von der Organisation Euro-Pro-Life organisiert, wobei sich auch Mitglieder anderer Lebensrechtsverbände  – so etwa von CDL und ALfA  –  beteiligten. Der Kardinal-von-Galen-Kreis und das Christoferuswerk in Münster nahmen ebenfalls an diesem Bekenntnis gegen Abtreibung teil.

Wie seit zehn Jahren üblich, gab es massive Störungen von radikal-feministischen, „queeren“ und linksextremen Gruppen (z.B. die „Antifaschistische Aktion“). Die Polizei hat zum Schutz unserer Prozession dutzende von Mannschaftswagen und hunderte von Beamten aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Münster gezogen.

Die Polizisten begleiteten unsere Initiative mit ihrer starken Präsenz und Aufmerksamkeit auf beiden Seiten der Straße, so daß wir den Gebetszug einigermaßen ungehindert durchführen konnten. Allerdings wurden wir heftig gestört durch ohrenbetäubenden Lärm und Brüll-Parolen der Gegenseite, weswegen die Passanten…

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Keine Prinzessin

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Marko Wild

Ich kenne ein Mädchen, das kürzlich in seinem Sportverein Fasching hatte. Eigentlich wollte es sich als Prinzessin verkleiden. Da es aber befürchtete, die anderen Mädchen würden ebenfalls als Prinzessinnen kommen, verkleidete es sich als Schmetterling.

Hinterher fragte ich, wie es denn gewesen sei. „Schön,“ erwiderte es. „Aber weißt Du was komisch war? Es gab keine einzige Prinzessin. Aber neun Hexen!“

Sie wissen, worauf ich hinaus will. Unsere Kultur hat über weite Strecken ihren Sinn für das Schöne, das Erhabene, das Wertvolle und das Gute verloren. Man könnte tausend andere Belege aufzählen. So lange schon erfreuen sich die Menschen im sogenannten „Werte-Westen“ am Bösen, am Scheußlichen, am Grausamen.

Man gehe einmal in einen x-beliebigen Schreibwarenladen. Meist gibt es da ein Regal mit Trivialliteratur. Man wird keine Probleme haben, dreißig, vierzig „Roman“-Rücken nebeneinander zu erblicken, auf denen die Schlagworte „Mord“, „des Todes“, „Verfluchte“, „Böse“ oder „Schrecken“ dominieren…

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Carson Ellis: „Wazn Teez?“

Jastrams Kinderbuchblog

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Carson Ellis:Wazn Teez?
Deutsch von Jess Jochimsen und Anja Schöne
NordSüd Verlag € 16,00
Bilderbuch ab 5

Du Iz Tak?
Walker Books Ltd. € 17,99
Wazn teez?
Mi nanüt.

Wazn teez?
Mi mor an Plumpse.
Watsn fümma Plumpse?
Mi nanüt.

Miwi betta an Sprossel.
Jip.
Keksn allwiezi Izzi.

Izzi.Izzi.Izzi.

Izzi, miwi betta an Sprossel.

So geht das los, das neue Bilderbuch von Carson Ellis. Eine Insektendame und eine Libelle beugen sich über eine kleine grüne Pflanze, die aus der Erde spitzelt und fragen sich „Wazn teez?“ „Was’n das?“, so ungefähr übersetzt. Die Antwort „Weiß ich nicht.“ – „Mi nanüt.“ So stelle ich mir zumindest die Übersetzung des Dialoges vor. Dann springen sie gemeinsam zu ihrem Freund Izzi, damit er ihnen erklären kann, was das für ne Plumpse / Pflanze sein kann. Und so geht es durch das ganze Buch. Der Kabarettist Jess Jochimsen und die…

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Niemals vergessen

Heute vor 72 Jahren wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee befreit.

auschwitz

„Erziehung nach Auschwitz“ muß unter anderem heißen: Erziehung zu selbständigem Denken, zum friedlichen Austausch der Meinungen und zum Widerstand gegen das Böse.

Vergleiche heutiger Zustände mit dem Nationalsozialismus verbieten sich von selbst, denn das würde heißen, den Nationalsozialismus zu verharmlosen.

Es sei aber erinnert:

  • Auch heute fliehen Juden in großen Zahlen aus europäischen Ländern.
  • Auch heute wagen Juden an vielen Orten Deutschlands nicht, sich öffentlich als Juden zu erkennen zu geben.
  • Auch heute erleben wir in Europa einen weit verbreiteten Antisemitismus, dies vor allem durch muslimische Einwanderer, aber auch durch linke „Antizionisten“.
  • Auch heute gibt es in Deutschland Christenverfolgung.
  • Auch heute wird von regierungstreuen deutschen Medien gegen Rußland gehetzt.
  • Auch heute wird in Deutschland gegen die Regierungen anderer Länder, wie z. B. Polen oder die USA, massive Propaganda betrieben.
  • Auch heute agiert unsere Regierung gegen die freie Meinungsäußerung.
  • Auch heute werden Menschen bestraft, wenn sie die Wahrheit sagen.
  • Auch heute werden unsere Kinder in staatlichen Schulen indoktriniert.
  • Auch heute haben wir Grund, uns um die Demokratie in Deutschland ernsthafte Sorgen zu machen.
  • Auch heute sind wir gefordert, die Augen offen zu halten und unseren Kindern beizubringen, den Lügen der Mächtigen nicht zu glauben.