8 Uhr ist zu früh!

Warum beginnt in Deutschland der Unterricht in den Schulen meistens schon um 8 Uhr, und zwar unabhängig von der Jahreszeit? Gibt es dafür irgendwelche pädagogischen Gründe? Oder hat diese frühe Anfangszeit eher damit zu tun, daß viele Eltern ihre Kinder zu bestimmten Zeiten nicht selbst beaufsichtigen können und daß die Lehrer für sich eine bestimmte Arbeitszeit wünschen? Geht es vor allem darum, daß möglichst alle Familienmitglieder gleichzeitig aus dem Haus sind?

Wie unnatürlich und auch schädlich es ist, wenn der Schultag schon so früh beginnt, ist uns eigentlich seit längerem bekannt. Bisher kam es aber leider noch nicht zu durchgreifenden Änderungen. Vielleicht liegt es daran, daß hier die Interessen der Erwachsenen mit den Bedürfnissen unserer Kinder und Jugendlichen kollidieren.

In dem unten verlinkten Artikel, der heute in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, wird gut verständlich und überzeugend erklärt, warum es schädlich ist, Kinder und Jugendliche gegen ihre innere Uhr zur schulischen Leistung zu zwingen.

Wenn Ihnen das Wohl Ihres Kindes wichtig ist und wenn Sie möchten, daß es in der Schule gute Noten bekommt und später eine gute berufliche Karriere machen kann: Wählen Sie eine Schule aus, in der der Unterricht nicht schon um 8 Uhr beginnt, sondern vielleicht eher um 10 Uhr, was vor allem für Jugendliche oft mehr als früh genug ist.

http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-je-spaeter-der-schulbeginn-desto-besser-die-noten-1.3714886

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Mehr Schutz für Kinder im Straßenverkehr. Vielleicht…

In Island ist eine interessante Idee umgesetzt worden, mit der Autofahrern geholfen werden soll, Fußgängerüberwege ernster zu nehmen: Dreidimensionale Zebrastreifen, die als dicke Balken aus der Fahrbahn herausragen.

Wie das gehen soll? Nun, die Zebrastreifen sind nur auf die Fahrbahn gemalt, aber so, daß aus der richtigen Perspektive eine verblüffende optische Täuschung entsteht.

Schauen Sie sich das einmal in diesem Video an.

Wäre das eine Maßnahme, die auch bei uns ausprobiert werden sollte? Oder würden solche Zebrastreifen vielleicht eher dazu führen, daß Kinder, die die Fahrbahn überqueren wollen, weniger auffallen und gerade dadurch stärker gefährdet sind?

Der Bus kommt

Der „Free Speech Bus“ ist jetzt auch in Deutschland unterwegs. Seit einigen Tagen reist der hier so genannte „Bus der Meinungsfreiheit“ nach dem Motto „10 Tage 10 Städte für Ehe und Familie“ durch die Lande. Bisher war er in München, Stuttgart, Karlsruhe und Wiesbaden zu Gast. Morgen wird er in Köln Station machen und dann nach Düsseldorf weiterreisen. Am Dienstag, den 12. September, können Sie den „Bus der Meinungsfreiheit“ ab 15 Uhr in Hannover am Trammplatz besuchen.

Was es mit dieser Tour genauer auf sich hat, lesen Sie HIER.

Wenn Kinder und Familie für Sie wichtige Themen sind und wenn Sie etwas für die Freiheit der Meinungsäußerung in unserem Land tun mögen: Vielleicht haben Sie ja Zeit, sich die Aktion anzusehen.

So gefährlich kann „intelligentes“ Spielzeug sein

Eigentlich eine pfiffige Idee: Ein Programm wie SIRI mit einer Puppe oder einem Plüschtier mit Lautsprecher und Mikrofon kombinieren, und schon hat man ein attraktives neues Spielzeug, mit dem Kinder sich fast wie mit einem menschlichen Gesprächspartner unterhalten können. Kein Wunder, daß sich diese Puppen großer Beliebtheit bei Kindern und Eltern erfreuen.

In diesem Video sehen Sie, welche Gefahren mit solchen „intelligenten“ Spielzeugen verbunden sein können, nämlich immer dann, wenn diese sich über Bluetooth mit dem Handy verbinden lassen.

Wie viel Alkohol in der Schwangerschaft?

Antwort: Null. Nichts. Nothing. Rien. Niente. Zero. Nic.

In Deutschland kommen jedes Jahr ca. 10.000 Kinder mit Alkoholschäden zur Welt, wobei es eine sehr hohe Dunkelziffer gibt, denn der Alkoholkonsum wird von den Müttern häufig verschwiegen und alkoholbedingte Schäden der Kinder werden von den Ärzten oft gar nicht mit dem Alkoholkonsum der Mutter in Verbindung gebracht. Viele der betroffenen Kinder sind ihr ganzes Leben lang schwerbehindert.

Die Schädigung des Kindes durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft wird Fetales Alkoholsyndrom genannt.

Wenn eine schwangere Frau trinkt, erleidet das ungeborene Kind denselben Alkoholspiegel wie die Mutter. Seine Leber ist aber noch nicht gut in der Lage, den Alkohol abzubauen. Die resultierenden Beeinträchtigungen in der Entwicklung des Kindes äußern sich z. B. in einem zu kleinen Gehirn, Hyperaktivität, Muskelschwäche, Epilepsie, Gaumenspalte, Wirbelsäulenverkrümmung und vielen anderen Symptomen. Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist in Deutschland der Hauptgrund für geistige Behinderung.

Alkohol ist für das Ungeborene in jedem Stadium seiner Entwicklung gefährlich, auch in kleinen Mengen, und daß Frauen für ihren Alkoholkonsum eine Fehlgeburt, eine Behinderung oder eine lebenslange Störung ihres Kindes riskieren, ist eigentlich kaum zu glauben. In westlichen Ländern ist aber tatsächlich die Mehrheit der Frauen nicht in der Lage oder nicht willens, während der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten.

Man sollte meinen, daß alle Frauenärzte ihre schwangeren Patientinnen auf das Thema ansprechen. Leider bleibt das offensichtlich in den meisten Fällen wirkungslos. Wenn sie also schwangere Frauen kennen, die Alkohol trinken: Vielleicht können Sie vorsichtig darauf hinweisen, welche Folgen – neben der akuten Vergiftung – ein solches Verhalten für das Ungeborene hat.

Mehr zum Thema finden Sie z. B. unter https://de.wikipedia.org/wiki/Fetales_Alkoholsyndrom

 

 

Neues Altes vom Schulhof

„Einer der Hauptorte antisemitischer Diskriminierung“ in Deutschland: die Schule.

„Den Anfängen wehren“? Dafür ist es schon zu spät.

In unserem Land scheinen sich traditionelle Vorurteile mit importiertem Haß und modischem Antizionismus zu verbinden.

Ist irgend jemand „verantwortlich“? Fühlt sich jemand „zuständig“?

http://www.fr.de/politik/antisemitismus-judenwitze…