Neues Altes vom Schulhof

„Einer der Hauptorte antisemitischer Diskriminierung“ in Deutschland: die Schule.

„Den Anfängen wehren“? Dafür ist es schon zu spät.

In unserem Land scheinen sich traditionelle Vorurteile mit importiertem Haß und modischem Antizionismus zu verbinden.

Ist irgend jemand „verantwortlich“? Fühlt sich jemand „zuständig“?

http://www.fr.de/politik/antisemitismus-judenwitze…

 

Die unterdrückte Dokumentation zum Antisemitismus heute im Livestream!

Die von #arte und #wdr zurückgehaltene Doku zum Thema #Antisemitismus wird heute (bis 24 Uhr) im Livestream gezeigt, und zwar (ja, tatsächlich) bei #BILD. Ganz leicht fällt es mir nicht, hier Werbung für die BILD zu betreiben, aber die Entscheidung, die man dort getroffen hat, ist eine so schöne Überraschung, daß ich heute mal eine Ausnahme mache.

Also: Bitte ansehen!

http://m.bild.de/politik/inland/bild/zeigt-die-doku-die-arte-nicht-zeigen-will-52155394.bildMobile.html

Vater, Mutter, 60 Kinder

Wie kann das funktionieren? 60 Kinder! Das wäre wohl die größte Familie der Welt. Gibt es das wirklich?

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und sehen Sie sich einmal dieses bewegende kleine Video über ein Ehepaar an, das keine eigenen Kinder bekommen konnte und deshalb Kinder adoptiert hat: erst eins, dann ein zweites, ein drittes… und irgendwann waren es 60.

Wie rassistisch ist Ihr Baby?

Bisher waren Wissenschaftler davon ausgegangen, daß die Zuneigung oder Abneigung eines Kindes gegenüber Menschen einer bestimmten „Rasse“ sich durch Erfahrungen im Laufe des „Kindergartenalters“ und zu einem großen Teil auf Grund einer Beeinflussung durch die Eltern entwickelt. Jetzt wollte ein internationales Forscher-Team unter Leitung von Dr. Kang Lee von der Universität von Toronto es genauer wissen und führte dazu Experimente an Babys durch. Das Ergebnis: 6 bis 9 Monate alte Kinder reagieren deutlich positiver auf Menschen der eigenen „Rasse“ und vertrauen diesen auch stärker.

Zwei Artikel dazu (in englischer Sprache) finden Sie hier:

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-4406190/Is-baby-racist-Study-bias-start-6-months.html

http://www.metronews.ca/news/toronto/2017/04/12/baby-racism-behaviour-study.html

Was bisher anscheinend nicht ganz klar wurde: Ist es tatsächlich eher eine Bevorzugung der eigenen „Rasse“ und damit etwas, das in den Genen des Kindes angelegt ist, oder geht es eher um die Ähnlichkeit von bisher Fremden mit dem Aussehen der eigenen Mutter? Was würde in einem solchen Experiment passieren, wenn das Baby schwarz und die Mutter weiß ist?

Unabhängig von der Ursache der Entstehung von „rassischen“ bzw. „rassistischen“ Tendenzen und Vorurteilen wissen wir jetzt: Sie sind bereits bei Babys vorhanden und nicht in erster Linie das Produkt von Erziehung und Erfahrung.

Inzwischen wird bereits die Befürchtung geäußert, daß staatliche Stellen sowie Organisationen, die mit der „Erziehung“ ihrer Mitmenschen Geld verdienen, diese Studienergebnisse dazu nutzen könnten, um Antirassismus-Programme für Säuglinge zu entwickeln und sich noch stärker in unser Familienleben hinein zu drängen.

Moment. Was habe ich da gerade geschrieben? Hej, vielleicht sollte ich selbst auf den Zug aufspringen und so ein Programm entwickeln. Super Idee!

Unsere Kinder werden uns eines Tages fragen: Warum habt Ihr das alles nicht verhindert?

von KLAUS KELLE

Wer früher im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, wie oft furchtbare politische Entwicklungen nur deshalb nicht verhindert wurden, weil es keinen entschlossenen Widerstand der Anständigen und keine Führungspersönlichkeiten gab, die sich trauten, aufzustehen und laut zu widersprechen. Es gibt dafür viele Beispiele, wenn Sie etwa an das Versagen der Bürgertums in der Weimarer Republik denken, das aufgerieben wurde zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, die nur Spott und Verachtung für die Demokraten, heute würden wir sagen die Mitte, hatten. Oder nehmen Sie als Beispiel auch die Appeasement-Politik der Westmächte gegenüber Hitler.

Bitte lesen Sie weiter: 

http://www.the-germanz.de/kommentar-unsere-kinder-werden-uns-eines-tages-fragen-warum-habt-ihr-das-alles-zugelassen/

Ausflugs-Tip für die Osterferien

Falls Sie in der Nähe von Hannover wohnen oder irgendwann einmal in unserer Gegend zu Besuch sein sollten: Auf dem Gebiet der Kleinstadt Pattensen, zu der auch das Dorf gehört, in dem ich lebe, liegt ein hübsches kleines romantisches Schloß. Die Marienburg wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag König Georgs V. von Hannover im neo-gotischen Stil erbaut. Benannt wurde dieses Schloß nach Marie, der Ehefrau des Königs, der dieser das Schloß zum Geburtstag schenkte.

Interessante Zeiten waren das, in denen die Architekten die Gotik wiederentdeckten, in Deutschland Romantiker lebten, Hannover einen eigenen König hatte und es zum Geburtstag gelegentlich auch ein ganzes Schloß als Geschenk geben konnte. (Zugegeben: Gearbeitet hatten dafür natürlich andere. Aber hätten diese ihr Geld jemals in eine solche Verschwendung investiert und uns dieses märchenhafte Bauwerk hinterlassen?)

Die Luftaufnahme ist von Ralf Claus, das große Bild ist von Michael Gäbler. 

Mehr Informationen gibt es unter http://www.schloss-marienburg.de